Mammographie

  • Mammographie

    Was ist eine Mammographie und wie funktioniert sie?

    Unseren Patienten bieten wir in Ehingen das komplette Spektrum an möglichen mammographischen Untersuchungen an. Zusätzlich bieten wir Ihnen spezielle Aufnahmetechniken wie die Galaktographie und die Möglichkeit zur Drahtmarkierung. Dabei arbeiten wir mit modernster Technologie: Durch den Einsatz von Festkörperdetektoren gelingen mit niedrigster Dosis präzise Aufnahmen in kürzester Zeit. Sofern erforderlich kann ergänzend zur Mammographie auch eine Sonographie (Ultraschall Untersuchung) der Brust durchgeführt werden.

    Angebot Mammographie

    • komplettes Spektrum an möglichen mammographischen Untersuchungen
    • Darstellung der Milchgänge (Galaktographie)
    • Drahtmarkierungen (zur Operationsvorbereitung)
    • Mamma – Sonographie

Wann

In folgenden Fällen wird eine Mammographie erstellt:

  • Bei einem Knoten in der Brust
  • Bei einer Verhärtung der Brust oder von Teilen der Brust .
  • Bei tastbar vergrößerten Lymphknoten in der Achselhöhle.
  • Bei erhöhtem Risiko für Brustkrebs: Das besteht bei eigener Krebserkrankung, Krebsvorstufen oder Brustkrebs in der Familie.

In vielen europäischen Ländern, z.B. Schweden, Großbritannien und Niederlande, wird Frauen zwischen 50 und 69 Jahren die kostenlose Teilnahme am Mammographie-Screening (Vorsorgeuntersuchung) angeboten. In Deutschland wird seit 2007 ebenfalls eine Infrastruktur für das Mammographie-Screening aufgebaut.

Die Mammographie zur Abklärung von Symptomen und bei besonderen Risiken wird von der gesetzlichen Krankenversicherung auch außerhalb dieses Screening-Programms gezahlt.

Ablauf

Wie läuft die Mammographie ab?

Die weibliche Brust, gegebenenfalls auch die männliche Brust, wird zwischen Röntgenröhre und Filmtisch gelegt und vorsichtig zusammengedrückt. Dabei ist die Bildqualität umso besser und die Strahlenbelastung umso geringer, je mehr die Brust komprimiert wird. Moderne Mammographiegeräte wie das unserige besitzen einen Automatismus, der den Druck optimiert, um die subjektiven Beschwerden möglichst gering zu halten und trotzdem eine gute Bildqualität zu erhalten. Dieses Zusammendrücken kann unter Umständen trotzdem von den Patientinnen als unangenehm empfunden werden.

Von jeder Brust werden in der Regel zwei Bilder angefertigt. Bei unklaren Veränderungen können mehr Bilder nötig sein.

Anschließend beurteilt der Arzt die Bilder, erhebt einen Tastbefund und bespricht das Ergebnis mit der Patientin.

In einigen Fällen kann es sinnvoll bzw. notwendig sein, eine ergänzende Ultraschalluntersuchung der Brust durchzuführen.

Komplikationen

Welche Komplikationen können durch die Mammographie auftreten?

Die Strahlenbelastung für den Brustdrüsenkörper ist durch technische Entwicklungen deutlich gesunken. Ein möglicher Zusammenhang zwischen der Entstehung von Brustkrebs und der Mammographie ist bisher nicht nachgewiesen. Dabei darf außerdem nicht vergessen werden, dass die Heilungschancen von Brustkrebs mit Hilfe der Früherkennung durch die Mammographie deutlich gestiegen sind.

Alternativen

Welche anderen Untersuchungsmöglichkeiten bestehen?

Wichtig ist die regelmäßige Selbstuntersuchung – das Abtasten – der Brust. Auch bei der gynäkologischen Untersuchung tastet der Arzt die Brust auf verdächtige Veränderungen ab.

Eine weitere Methode zur Brustuntersuchung bietet die Ultraschall-Untersuchung (Sonographie). Sie ist arbeitet ohne Röntgenstrahlen ist aber zur alleinigen Früherkennung von Brustkrebs nicht geeignet sondern ergänzt die Mammographie.

Die Kernspin-Tomographie (MRT, Magnet-Resonanz-Tomographie) ist zum Erkennen von gut- oder bösartigen Tumoren geeignet. Sie ist allerdings eher eine Zusatzuntersuchung zur Mammographie, da sich die Mammographie bei der Früherkennung besser bewährt hat.

Außerdem kann eine Feinnadelbiopsie durchgeführt werden. Dabei punktiert der Arzt eine tastbare Veränderung mit einer dünnen Hohlnadel. Durch vorsichtige Bewegung der Nadel werden Zellen im Bereich des verdächtigen Brustgewebes entnommen und untersucht. Wird eine dickere Nadel dazu benutzt, so gewinnt der Arzt einen Gewebezylinder. Man spricht dann von einer Stanzbiopsie.

Die sonographisch (Ultraschall) gesteuerte Stanzbiopsie ist eine hervorragende Methode zur feingeweblichen Abklärung von tastbaren und nicht tastbaren Veränderungen in der Brust. Sie hat die früher häufig durchgeführte Feinnadelbiopsie aufgrund besserer Ergebnisse abgelöst. Bei der Stanzbiopsie handelt es sich um ein Verfahren, dass ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird.

Mit Hilfe der Vakuumbiopsie können Veränderungen wie Mikroverkalkungen, die nur mammographisch sichtbar sind, ebenfalls ambulant und unter örtlicher Betäubung durch Entnahme mehrerer Gewebszylinder abgeklärt werden.