MRT

  • KERNSPINTOMOGRAPHIE MRT

    Was ist eine Kernspintomographie und wie funktioniert sie? Unseren Patienten bieten wir an beiden Standorten jeweils ein umfangreiches Spektrum an Untersuchungsmöglichkeiten mittels der Magnetresonanztomographie (MRT) an. Für Patienten mit „Platzangst“ kann ein leichtes Beruhigungsmittel gegeben werden was in den allermeisten Fällen eine Untersuchung möglich macht. Zusätzlich können wir Ihnen in Ehingen einen Tomographen mit besonders weiter Röhrenöffnung (70cm) bei gleichzeitig relativ kurzer „Röhre“ bieten. Speziell für Kinder bieten wir eine Untersuchung mit der Magnetresonanztomographie auch in Sedierung an. Wenn erforderlich werden die Untersuchungen auch mit Kontrastmittel durchgeführt.

    Angebot Magnetresonanztomographie (MRT)

    • MRT der Gelenke (Muskuloskeletale MRT) incl. direkter MRT-Arthographie
    • MRT des Kopfes und des Rückenmarks (Neuroradiologie)
    • MRT des Abdomen, insb. der Leber, des Pankreas, der Nieren und Nebennieren
    • MRT der Gallenwege (MR-Cholangiographie)
    • MRT des Beckens und des Beckenbodens, insb. MRT des Rektums sowie MRT des weiblichen Beckens
    • MRT des Halses, der Nasennebenhöhlen und des Innenohres
    • Gefäßdarstellungen (MRT-Angiographie): Aorta, Becken u. Bein, Hals, Kopf
    • MRT des Dünndarmes (MRT-Selling)
    • MRT der weiblichen Brust (Mamma-MRT)
    • Multiparametrische MRT der Prostata (mpMRT der Prostata)
    • Ganzkörper-MRT

Warum

Wann wird eine Kernspin-Tomographie durchgeführt?

Die Gründe für die Durchführung einer Kernspin-Tomographie sind sehr vielfältig. Ein Hauptgrund für ihre Anwendung ist, dass sie sehr genaue und differenzierte Darstellungen aller Körpergewebe liefert, vor allem nicht-knöcherner Strukturen, wie z.B. Weichteile, Organe, Gelenkknorpel, Meniskus und Gehirn. Schon geringfügige Veränderungen im Körper, beispielsweise kleine Entzündungsherde, können auf diese Weise entdeckt werden. Strukturen, die einen geringen Wassergehalt haben, wie z.B. Knochen, oder luftreiche Regionen wie die Lunge können dagegen mit der MRT nicht gut dargestellt werden.

Vorbereitung

Was muss im Vorfeld der Kernspin-Tomographie beachtet werden?

Bei der Untersuchung muss der Patient in einer etwa 70 bis 100 Zentimeter langen Röhre liegen. Patienten mit Platzangst sollten dies vor Beginn der Untersuchung dem betreuenden Personal mitteilen, damit ihnen der Arzt ein Beruhigungsmittel spritzen kann. Während der Untersuchung werden vom Gerät sehr laute Klopfgeräusche erzeugt. Deswegen wird dem Patienten eventuell ein Schallschutz-Kopfhörer aufgesetzt. Wichtig ist auch, dass der Patient vor der Untersuchung alle Metallteile ablegt. Elektronische Gegenstände, Uhren, Kreditkarten und andere Chipkarten dürfen nicht in die Nähe des Gerätes gebracht werden, da sie davon unbrauchbar gemacht werden. Von großer Relevanz ist außerdem, dass der Patient angibt, ob er einen Herzschrittmacher oder Herzklappen aus Metall im Körper hat. In diesem Fall darf die Untersuchung nämlich nicht vorgenommen werden.

Ablauf

Wie läuft die Kernspin-Tomographie ab?

Während der Untersuchung liegt der Patient auf einer Liege im Gerät. Wichtig ist, dass er absolut ruhig liegt und gleichmäßig atmet, damit die Aufnahme nicht gestört wird. Um die Aussagekraft der Bilder zu erhöhen, kann es für bestimmte Fragestellungen notwendig sein, ein so genanntes paramagnetisches Kontrastmittel zu verabreichen. Der Patient bekommt dieses Kontrastmittel kurz vor der Untersuchung in eine Vene gespritzt. Dieses Kontrastmittel ist im Allgemeinen gut verträglich. Die Untersuchungsdauer hängt stark von der zu untersuchenden Region ab, beträgt im Durchschnitt aber 30 Minuten. Während der Untersuchung hält der Patient eine Klingel in der Hand, mit der er sich jederzeit bemerkbar machen und, falls notwendig, die Untersuchung abrechen kann.

Komplikationen

Welche Komplikationen können bei der Untersuchung auftreten?

Bei der Kernspin-Tomographie handelt sich um eine sehr sichere Untersuchungsmethode. Allerdings darf sie auf Grund des Magnetfeldes bei Patienten mit Metallteilen im Körper, wie z.B. Akupunktur-Nadeln, Metallprothesen, Gefäßclips, Granatsplitter, nur nach Absprache mit dem Radiologen und anschließender Kontrolle durch einen Facharzt angewendet werden. Ausserdem beeinflussen die Magnetfelder auch die Funktion eines Herzschrittmachers. Daher wird eine Kernspin-Tomographie bei Patienten mit Herzschrittmacher selten und nur unter intensiver Überwachung durchgeführt. Schädliche Nebenwirkungen durch die Kernspin-Tomographie konnten bisher nicht nachgewiesen werden.

Alternativen

Welche alternativen Untersuchungsmethoden gibt es?

Es ist sicherlich schwer, eine alternative Untersuchungsmethode zur Kernspin-Tomographie zu finden, da es sich hier um eine Ergänzung zu anderen Methoden handelt, die meist aussagekräftiger ist als ihre Alternativen. Dementsprechend kommt der Kernspin-Tomograph erst zum Einsatz, wenn andere diagnostische Techniken wie Ultraschall, Röntgen oder Computer-Tomographie keine bzw. nur unzureichende Aussagen erlauben. Im Bereich der knöchernen Strukturen und der Lunge sind dagegen das klassische Röntgen und die Computer-Tomographie überlegen.

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