Sonographie

  • Die risikoarme, schmerzlose und strahlen-expositionsfreie Ultraschalldiagnostik ist ein Verfahren zur bildlichen Darstellung verschiedener Körperregionen mit Hilfe von Ultraschallwellen. Sie wird von vielen medizinischen Fachdisziplinen genutzt.

    UNTERSUCHUNGSVORBEREITUNG UND ABLAUF?

    Was ist im Vorfeld der Ultraschall-Untersuchung der Bauch/Beckenregion zu beachten?

    Zur sonographischen Untersuchung des Bauchraums sollten Sie als Patient nüchtern erscheinen. Das heißt, Sie dürfen einige Stunden vor der Untersuchung weder etwas essen noch trinken. Auch kein Kaugummi oder Bonbons. Wird diese Verhaltensregel nicht beachtet, kann der Bauchraum mit seinen Organen eventuell nicht untersucht werden, denn viel Luft im Darmbereich beeinträchtigt die Bildqualität.

    Für die Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse und der Brustdrüse (Mamma) können Sie ganz normal essen.

    Zur Durchführung der Ultraschalluntersuchung legt sich der Patient bequem auf eine Untersuchungsliege. Dann wird ein Gel auf Wasserbasis auf den Schallkopf gegeben, um einen besseren Kontakt zwischen Haut und Schallkopf zu bekommen. So können z. B. Bauchorgane in verschiedenen Ebenen dargestellt werden. Die Untersuchung ist schmerzfrei und komplikationslos. Die Sonographie arbeitet ohne Belastung durch Röntgenstrahlen und kann deshalb auch ganz unbedenklich während einer Schwangerschaft eingesetzt werden. Der Schallkopf dient zuerst zur Aussendung und dann zum Empfang der reflektierten Schallwellen. Der Arzt erhält dadurch zweidimensionale Bilder, die ihm eine räumliche Vorstellung von Größe, Form und Struktur der untersuchten Organe, Weichteilgewebe und Gefäße vermitteln.

    WAS LEISTET DIE METHODE?

    Die Untersuchung eignet sich besonders zur schnellen unkomplizierten Betrachtung von Bauchorganen, z.B. der Leber oder der Gallenblase bei Entzündungen und Steinleiden sowie Tumorabsiedlungen.

    Auch im Bereich der Unfallmedizin kommt sie zum Einsatz zur schnellen Beurteilung möglicherweise mitverletzter Bauchorgane.

    Wichtig ist die Ultraschalluntersuchung zur genauen Größenbestimmung der Schilddrüse, insbesondere zur Beurteilung von Knoten und Zysten in Korrelation mit der Schilddrüsenszintigraphie.

    Eine besondere Rolle spielt sie zur Beurteilung des Brustdrüsengewebes in der Mammadiagnostik. Hochauflösende Schallköpfe, wie sie bei uns zum Einsatz kommen, lassen eine genaue Beurteilung des Gewebes zu, so dass selbst kleinste Tumore hiermit entdeckt werden können.

    Das Ultraschallverfahren wird z. B. auch von Augenärzten, HNO-Ärzten, Urologen, Internisten, Gefäßspezialisten (Darstellung des Blutflusses), Gynäkologen oder Orthopäden (Gelenkdiagnostik) angewandt.

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